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Entscheidungshilfe: Root Server oder Managed Server?

maxi11 | Neu | Beitrag gelesen 14633 gelesen

Diese schwere Entscheidung mussten schon viele Menschen treffen, die einen Server mieten wollen.

Diese schwere Entscheidung mussten schon viele Menschen treffen, die einen Server mieten wollen. Bei jeder Projektplanung muss natürlich berücksichtigt werden, welche Technik verwendet wird. Kann sich der Nutzer selbst um den Server kümmern oder wird ihm dieser Aufwand abgenommen? Welche Vorteile die Managed Server und die Root Server bieten, das erfahren Sie im folgenden Artikel!

Was ist ein Managed Server?


Am Namen lässt sich bereits ableiten, dass es sich bei einem Managed Server um einen Webserver handelt, der von kompetenten Systemadministratoren des jeweiligen Providers gewartet wird. Das Fachpersonal übernimmt die Wartung, die Pflege und auch die Verwaltung. Der Nutzer muss sich um die Technik keinerlei Gedanken mehr machen und kann sich voll und ganz auf den kreativen Teil konzentrieren.

Der Managed Server lässt sich mit einem Hosting Paket vergleichen. Jedoch steht dem Nutzer der angemietete Server alleine zur Verfügung. Dies wirkt sich natürlich positiv auf die Leistung des Servers aus.

Was ist ein Root Server?

Der Root Server bietet dem Nutzer den kompletten Zugriff auf das ganze System. Der Zugriff erfolgt bei Linux via SSH und bei Windows über den Remote Desktop. Der Nutzer ist für das ganze System verantwortlich und muss sich um die Technik kümmern. Der Provider ist nur für die Hardware bzw. für den Austausch defekter Hardware zuständig. Der Kunde kümmert sich um Installationen, Updates, Änderungen der Konfiguration und um das Anlegen der Domains sowie deren Verwaltung.

Besitzt der Nutzer die dafür nötigen Kenntnisse, so kommt es zu keinen Problemen. Wer sich nicht genügend auskennt, der wird bei einem Root Server sehr schnell scheitern. Der wichtigste Faktor ist die Sicherheit, denn der Server muss einbruchssicher sein. Für jedes Problem ist der Kunde verantwortlich und kann wenn nötig vor Gericht gezogen werden. Als Laie sollte man sich auf keinen Fall einen Root Server mieten, sondern eher einen Managed Server nehmen.

Die Vor- und Nachteile von einem Root und einem Managed Server

Vorteile der Managed Server:

  • es sind keinerlei Vorkenntnisse zum Betrieb des Managed Servers nötig
  • der Kunde erhält einen leistungsstarken eigenen Server, die Rechenleistung wird nicht mit anderen Nutzern geteilt
  • alle wichtigen Einstellungen werden von einem erfahrenen Administrator vorgenommen
  • im Notfall ist eine Wiederherstellung zeitnah und flexibel umsetzbar


Die Nachteile von einem Managed Server:

  • für Profis gibt es so gut wie keine Flexibilität
  • in einem Notfall wird der Support auf jeden Fall benötigt
  • der Kunde ist an den Provider gebunden und muss sich nach diesem richten


Die Vorteile der Root Server:

  • die Rechenleistung wird nicht mit anderen Kunden geteilt
  • der Root Server bietet die volle Kontrolle ohne eine zusätzliche Software
  • der Zugang erfolgt entweder via Remote Desktop oder SSH
  • eine eigene Fehlersuche ist zu jeder Zeit möglich
  • bei Problemen ist die Reaktionszeit des Providers nicht mehr wichtig


Die Nachteile des Root Servers:

  • es wird definitiv sehr viel Fachwissen benötigt
  • wer kümmert sich um den Server, falls der Kunde einmal im Urlaub ist?
  • jedwede Sicherheit liegt in der Verantwortung des Nutzers und dieser kann belangt werden


Das Fazit zur Serverwahl

Beide Servervarianten besitzen Vor- und Nachteile. Kunden, die über das nötige Fachwissen verfügen, fahren mit einem Root Server auf jeden Fall besser. Wer kein Wissen und keine Zeit hat, der ist mit einem Managed Server besser beraten. Dafür lassen sich mit dem Managed Server keine individuellen Softwarelösungen realisieren und der Kunde ist bei Problemen auf den Support angewiesen. Eine umfangreiche Übersicht an Root-Server- und Managed-Server-Angeboten bietet z.B. rootservermieten24.de.

Bei einem Root Server hat der Kunde dank Fachkenntnisse in Linux oder Windows alle Freiheiten, die er benötigt. Die Software lässt sich somit individuell installieren. Am besten trifft der Kunden die Entscheidung anhand des vorhandenen Budgets, der Fachkenntnisse und der vorhandenen Zeit für die Pflege.

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